Probleme

Ein wahres Hundeleben?!?

Wer sich heute in der Szene der Hunde- Trainer, Therapeuten, Flüsterer, Profis, Coaches usw. umschaut, weil er für sich und sein Tier aus irgendeinem Grund Hilfe sucht, fühlt sich erschlagen, von der Fülle der Angebote, die dermaßen kontraproduktiv sind, so widersprüchlich scheinen, dass der Hundehalter überfordert sein muss, einfach nicht wissen kann, was ist für mich und meinen Hund denn nun stimmig, angemessen und hilfreich?

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Phänomen Überbeschäftigung – wieviel Entertainment braucht ein Hund?

Ein lesenswerter Artikel, der vielen Besitzern und ihren Hunden dazu verhelfen kann, zu erkennen, dass man gemeinsam mit seinem Hund in die Entspannung gelangen und dort auch bleiben kann.

Übrigens nicht nur, wenn es um einen Welpen geht.

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Wer diesbezüglich mit Welpen, Junghunden und/oder auch "erwachsenen" Hunden Probleme hat, ist herzlich eingeladen, mit mir zu sprechen!

 

 

Team-Training

Was bedeutet das Wort Team eigentlich?

Mensch-Hund-TeamWikipedia erklärt es ausführlich, hier ein Auszug, der zum Mensch-Hund-Team passt: "Erlebnis-Dimension: Alle Teammitglieder empfinden sich als Gemeinschaft Gleichgesinnter, die auf der gleichen Wellenlänge sind.

Es steht der Aspekt der gefühlsmäßigen Verbundenheit im Vordergrund."

Als ich das Foto rechts genauer betrachtete, musste ich schmunzeln:

Wir laufen tatsächlich alle 3 im "Gleichschritt", auf einer Linie.

Wenn sich ein Mensch oder eine Familie entscheidet, einen Hund aufzunehmen, ist dies ein wenig anders, denn: Der Hund wird nicht gefragt, sondern der Mensch allein entscheidet.

Dem Empfinden des Menschen wird also Rechnung getragen, aber was ist mit den Bedürfnissen des Hundes?

Der ist nun Mitglied im Team oder anders Familienverband (Rudel) und darauf angewiesen, dass der Mensch ihn "versteht", um seine Bedürfnisse weiß, darum, was für einen Hund wichtig ist, welche Rassemerkmale er mitbringt, wie er zu führen ist, welche Regeln für ihn wichtig sind usw.

Hunde lesen ihre/n Menschen. Das ist für sie vollkommen normal, denn sie nutzen ihre Sinne, reagieren auf das, immer in der Gegenwart, was sie wahrnehmen.

Menschen hingegen tun dies eher selten.

Deshalb kommt es leider häufig zu Problemen innerhalb des "gemischten Familienverbandes", Teams, die dann in der Regel in Verhaltensauffälligkeiten des Tieres ihren Ausdruck finden.

Der Mensch liebt seinen Hund. Das ist der Grund, warum er ihn "angeschafft" hat. Vielleicht hat er sich in das Aussehen verguckt, in die Rasse, vielleicht waren es die lieben Augen, seine schreckliche Vorgeschichte, oder die Tatsache, dass der Welpe ihm gleich auf den Schoß gekrabbelt ist. …

Der Hund hingegen muss sich mit dem neuen "Rudel" auseinandersetzen.

Er braucht: Ausreichend Bewegung, Grenzen, Regeln, Führung, soziale Kompetenz, (Schutz/Sicherheit, Einfühlungsvermögen, Authentizität, Akzeptanz, …) um vertrauen zu können, zu folgen – dies ist für ihn existenziell.

Im Jahre 2012 lebten 5.3 Millionen Hunde in Deutschland in Familien.

Es ist erstaunlich, dass viele Menschen offensichtlich noch immer nicht wissen, was ihr Hund braucht, was ihm fehlt, was sie für ihn tun können, damit auch er ein zufriedenes Mitglied des Teams sein kann.

Lerne mit einem Tier so zu kommunizieren, wie du es mit deinem Bruder tust.
Beobachte es, sieh zu wie es lebt, versuche, hinter seine Träume zu kommen.
Stimme dich ruhigen Geistes auf das Tier ein und achte auf all seine Emotionen.
Dann wird seine Seele sanft auf dich zugleiten. Es wird dir seine Liebe, aber auch seine Kraft schenken. – Indianische Weisheit

Hund-Mensch-TeamDas Foto von Janine Brüggemann, hier im Original zeigt, was zwischen Mensch & Hund im Team möglich ist, nämlich: Harmonie, Vertrauen, Respekt, Ruhe, Entspannung, Souveränität, Freude, Klarheit, Regeln (Grenzen setzen und anerkennen), Kommunikation (körpersprachlich), Verständnis, Liebe, MITeinander ….

"Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Mensch zu machen. Ziehen Sie statt dessen doch einmal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden." – Edward Hoagland

Wie Sie und Ihr-e Hund-e dies erreichen können, werde ich Ihnen erklären, zeigen, mit Ihnen trainieren und Sie dorthin begleiten.

Das heißt: Vor dem Hundetraining folgt das Gespräch, die Behandlung, das Training des Menschen.

Wie sagt Cesar Millan so stimmig: "Ich resozialisiere Hunde und trainiere ihre Menschen, die etwas mehr Zeit brauchen, um zu lernen, zu begreifen, als ihr Hund."

Um aus Hund & Mensch ein solches Team zu formen, gibt es wenige aber wichtige Voraussetzungen, die einfach zu bedienen sind, wenn der Mensch sich darauf einläßt, das Ganze mit den Augen eines Hundes anzuschauen und dessen Körpersprache zu lernen, mit ihm so zu kommunizieren, dass Verstehen möglich ist, ein Miteinander, in dem alle zufrieden sind.